ARD Mediathek – Die Highlights im August 2021

ARD Degeto 3 1/2 STUNDEN, am Samstag (07.08.21) um 20:15 Uhr im ERSTEN und in der ARD MEDIATHEK. Edith Salzmann (Luisa-Céline Gaffron) © ARD Degeto/REAL FILM/AMALIA Film/Bernd Schuller, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung "Bild: ARD Degeto/REAL FILM/AMALIA Film/Bernd Schuller" (S2+). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, degeto-presse@degeto.de / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/153003 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
München (ots) 3 ½ Stunden (ARD Degeto) Spielfilm Deutschland 2021 Online first ab 5. August 2021 | für drei Monate in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 7. August 2021 | 20:15 Uhr | Das Erste „3 ½ Stunden“ schildert die Dramatik des 13. August 1961 aus ungewöhnlicher Perspektive: Die Reisenden des Interzonenzuges von München nach Ost-Berlin erfahren 3 ½ Stunden vor Grenzübertritt, dass in Berlin die Mauer gebaut wird. In dieser kurzen Zeit bis zur ostdeutschen Grenze müssen sie eine existenzielle Entscheidung treffen: aussteigen oder weiterfahren? Die überzeugte Kommunistin Marlies (Susanne Bormann), Tochter eines hohen NVA-Offiziers (Uwe Kockisch), erkennt sofort, welche Auswirkungen auf ihre Ehe und die beiden Kinder (Kolja Rashed, Klara Metten) drohen. Ihr Ehemann Gerd (Jan Krauter), ein regimekritischer Ingenieur, drängt auf das Bleiben in der Bundesrepublik. Mit jedem Halt rückt die Entscheidung näher, ob die Familie zerbricht. Auch die Band von Sängerin Carla (Alli Neumann), die von Gastspiel in den Osten zurückfährt, steht vor einer Zerreißprobe. Sie und zwei Musiker entscheiden sich für einen Neuanfang im Westen. Carlas große Liebe, der Bassist Sasha Goldberg (Jeff Wilbusch), möchte jedoch nicht aussteigen. Unterdessen bereitet sich auf der Ostseite die junge Lokführerin Edith Salzmann (Luisa-Céline Gaffron) darauf vor, den Zug am letzten bundesrepublikanischen Halt zu übernehmen. Auch bei ihr kommen Gedanken an eine Flucht in die Freiheit auf. Der Fernsehfilm „3 ½ Stunden“ ist Teil eines Themenabends zum 60. Jahrestag des Mauerbaus im Ersten und eines gleichnamigen Schwerpunkts in der ARD Mediathek. Akkreditierte Journalisten finden den Film im Vorführraum des Presseservice zur Ansicht. Wir Kinder der Mauer Dokumentation (90 Min. | 3 x 30 Min. in der ARD Mediathek) Online first ab 5. August 2021 | für ein Jahr in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 7. August 2021 | 21:45 Uhr | Das Erste Der Mauerbau bestimmt auf lange Zeit das Leben vieler Kinder und Jugendlicher. Sie sind dem Geschehen hilflos ausgeliefert und erleben, wie sich ihre Welt von einem Moment zum anderen grundlegend ändert, wie Familien auseinandergerissen, Menschen entwurzelt und Liebende getrennt wurden. Die ARD-Gemeinschaftsproduktion „Wir Kinder der Mauer“ erzählt die Geschichte dieser Heranwachsenden zwischen 1961 und 1989. Das Besondere: Sie werden in ganz Deutschland verortet, denn die Teilung ist ein gesamtdeutsches Thema, nicht nur für die Anrainer der innerdeutschen Grenze. Da ist etwa der Hamburger Peter Drauschke, der mit 18 Jahren freiwillig mit seinem Freund Erwin in die DDR geht, weil beide an den Sozialismus glauben. Die Realität zerstört ihre Illusionen: Erwin begeht Selbstmord, Peter wird nach einem gescheiterten Fluchtversuch verhaftet. Da ist die Ost-Berlinerin Liane Weinstein, die als Säugling von ihren Eltern über Nacht getrennt wird. Ihre Eltern lassen einen Tunnel graben, um sie zu sich nach West-Berlin zu holen – doch der Tunnel wird verraten. Liane wächst bei den Großeltern in Ost-Berlin auf. Da ist die Münchnerin Katrin Eder, die Mitte der 70er Jahre aus ihrem wohlhabenden Elternhaus ausbricht, über West-Berlin in die DDR zieht und dort heiratet. Für die Dokumentation trifft sie sich mit der Schauspielerin Jutta Speidel, ihrer Freundin aus Kindertagen. Diese und ein Dutzend weiterer Menschen erzählen ihre außergewöhnliche Geschichte teilweise zum ersten Mal und geben Einblick in ihre persönlichen Schicksale. Die Dokumentation „Wir Kinder der Mauer“ ist Teil eines Themenabends zum 60. Jahrestag des Mauerbaus im Ersten und eines gleichnamigen Schwerpunkts in der ARD Mediathek. Postcards from London (rbb) Spielfilm Großbritannien 2018 | OmU Ab 6. August 2021 | für 14 Tage in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 5. August 2021 | 23:30 Uhr | rbb-Fernsehen Steve McLeans selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe mit einem famosen Harris Dickinson in der Hauptrolle. Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim (Harris Dickinson) kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Mit seinem Aussehen könnte er es sogar zum größten Stricher-Star bringen, den London je gesehen hat. Wenn er nur nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden würde, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten. „Postcards from London“ ist eine deutsche Erstausstrahlung und wird im englischen Original mit Untertiteln angeboten. Der Film läuft im Rahmen der Filmreihe rbb QUEER. Akkreditierte Journalisten finden den Film im Vorführraum des Presseservice zur Ansicht. Shorta – Das Gesetz der Straße (ARD Degeto) Actionthriller Dänemark 2020 Ab 11. August 2021 | für 30 Tage in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 10. August 2021 | 22:50 Uhr | Das Erste Die Polizei von Kopenhagen sieht sich schweren Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt: Nach einem brutalen Einsatz liegt der 19-jährige Talib Ben Hassi (Jack Pedersen) schwerverletzt im Koma. Besonders in der Hochhaussiedlung Svalegården wächst die Wut auf die Staatsmacht. Dorthin brechen der Polizist Mike Andersen (Jacob Lohmann) und sein neuer Partner Jens Høyer (Simon Sears) zu ihrer ersten gemeinsamen Streifenfahrt auf. Trotz einer klaren Order zur Zurückhaltung gibt der rassistisch auftretende Andersen provokant den starken Mann. Bei einer willkürlichen Personenkontrolle demütigt er den Jugendlichen Amos Al-Shami (Tarek Zayat) auf offener Straße. Als Amos einen Fluchtversuch unternimmt und sich die Nachricht von Talibs Tod herumspricht, wendet sich die Gewalt plötzlich gegen die Gesetzeshüter. Eine Gang beginnt eine Jagd auf die Beamten, die bei ihrer Flucht auf die Hilfe des ortskundigen Amos angewiesen sind. Während ihn Anderson wie eine Geisel behandelt, möchte Høyer das Leben des Jungen schützen und in dieser brenzligen Lage kühlen Kopf bewahren. Je näher die Gefahr rückt, umso mehr drohen auch die Spannungen zwischen den beiden Polizisten zu eskalieren. „Shorta“ ist Teil der Reihe SommerKino im Ersten.   Berlin, Berlin – Der Kinofilm (ARD Degeto) Komödie Deutschland 2021 Ab 17. August 2021 | für 30 Tage in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 16. August 2021 | 20:15 Uhr | Das Erste Trickfilmproduzentin Lolle (Felicitas Woll) hat endlich den ultimativen Lebensplan. Die 38-jährige Wahlberlinerin steht kurz vor einem Hollywooddeal und will eine Familie gründen. Den richtigen Mann hat sie bereits gefunden: Es ist ihr Nachbar Hart (Matthias Klimsa) aus den wilden Zeiten, mit dem sie inzwischen ein erfolgreiches Animationsstudio aufgebaut hat. Gerade als Lolle im weißen Brautkleid ihr Jawort geben will, platzt ihr Jugendschwarm Sven (Jan Sosniok) dazwischen, um sie mit einem Heiratsantrag zu überraschen. Und das, obwohl sie ihn Jahre zuvor endgültig verlassen hatte! Natürlich weiß Lolle, dass es mit dem Abenteurer nie auf Dauer gutgehen kann. Und doch wird sie ihre Schwäche für ihn nicht los. Im Brautkleid nimmt sie Reißaus – und landet schon bald mitten im Chaos: Nach einer wilden Clubnacht wacht Lolle irgendwo im Harz auf – in einem geklauten Auto und mit einem gewaltigen Kater. Hinter dem Blackout steht Dana (Janina Uhse), die ihr etwas in den Drink gemischt hat und nun mit Lolle mitten im Wald steht. Während die beiden den Fußmarsch nach Berlin antreten, raufen sich Sven und Hart zusammen und machen sich auf den Weg in den Harz. Schon bald stellen sie fest, dass Lolle einen Rattenschwanz an Ärger hinter sich herzieht. „Berlin, Berlin – Der Kinofilm“ ist Teil der Reihe SommerKino im Ersten. Nudes – Nackt im Netz (ARD Degeto) Serie (10 x 20 Min.) Ab 18. August 2021 | für 30 Tage in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 17. August 2021 | 22:50 Uhr | Das Erste Sofia (Lena Reinhardtsen), 16, und Axel (Christian Reyes Løvdal) haben Sex auf einer Party. Am nächsten Tag wird ein Film von ihnen in ihrer Schule herumgeschickt. Sie und ihre Freunde machen sich auf die Suche, um herauszufinden, wer gefilmt hat. Ada (Anna Storeng Frøseth), 14, lernt einen Typen auf Tinder kennen. Später wird sie von Jan (Tobias Aksdal) kontaktiert, der ihr erzählt, dass ein Nacktfoto von ihr in einem geschlossenen Forum veröffentlicht wurde. Er kann ihr helfen, aber er will eine Gegenleistung. Viktor (Tord Kinge), 18, wird wegen eines Films, den er auf Snapchat gepostet hat, der Kinderpornografie beschuldigt. Er versucht, Miriam (Stella Kvam Young) dazu zu bringen, die Anklage fallen zu lassen, aber seine Aktionen haben große Konsequenzen. Auf unterschiedliche Weise erzählt die Serie „Nudes“ von den Folgen, die ein unbedachter Umgang mit sozialen Medien für Heranwachsende haben kann. In Berlin wächst kein Orangenbaum (ARD Degeto) Spielfilm Deutschland 2020 Online first ab 27. August 2021 | für drei Monate in der ARD Mediathek Lineare Ausstrahlung: 31. August | 22:50 Uhr | Das Erste Nabil Ibrahim (Kida Khodr Ramadan) sitzt wegen Polizistenmords ein und erwartet nicht mehr viel vom Leben: Krebs im Endstadium. Aus humanitären Gründen bewirkt sein Pflichtverteidiger Stoffenburg (Tom Schilling) eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren. In der kurzen Zeit, die Nabil noch bleibt, möchte er wenigstens noch eine Sache in Ordnung bringen: Seinen Anteil an der Beute aus dem damaligen Raubüberfall soll seine Ex-Freundin Cora (Anna Schudt) bekommen, die jetzt in einem Provinzkaff und einer versifften Wohnung haust. Dort erlebt Nabil eine Überraschung: Cora hat eine 17-jährige Tochter namens Juju (Emma Drogunova), die ihren leiblichen Vater nicht kennt. Geht es nach Cora, soll das auch so bleiben. Nabil möchte jedoch unbedingt sein Kind kennenlernen. Juju – schön, klug und lebenshungrig – interessiert sich ebenso für den geheimnisvollen Fremden. Auch sie will endlich wissen, wer ihr Vater ist, und findet die Wahrheit heraus. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg nach Berlin, wo Nabil bei seinem ehemaligen Komplizen Ivo (Stipe Erceg) abkassieren möchte. Kida Khodr Ramadan glänzt in dem Film als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller. Mit grandiosen Bildern setzt der preisgekrönte Kameramann Ngo The Chau die Kinoproduktion in Szene. www.ard-mediathek.de Bildrechte:ARD Degeto/REAL FILM/AMALIA Film
Fotograf:ARD Mediathek